Eindrücke vom Kirchentag

Unsere Übernachtungsgäste kommen

Leibliches Wohl darf nicht unterschätzt werden!

Unsere Bigband am Abend der Begegnung

Würstchenstand unserer Eltern am Abend der Begegnung

Optikusse

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Barack Obama, Angela Merkel, Heinrich Bedford-Strohm

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Sicherheit auf dem Kirchentag

Menschenmassen strömen zum Brandenburger Tor. Dutzende Helfer stehen mit riesigen Wegweisern auf dem Pariser Platz. Bereits am Bahnhof stehen wachsame Polizeibeamte und Sicherheitskräfte. Der Kirchentag, eine christliche Massenveranstaltung - ist das nicht ein prädestiniertes Ziel für einen Anschlag? Um mehr über die Sicherheit auf dem Kirchentag zu erfahren, treffe ich mich mit Mirko Brose, Mitarbeiter der Sicherheits-Firma Premium Corps, die dieses Jahr damit beauftragt ist, den Kirchentag zu sichern, und begleite ihn am "Abend der Begegnungen". Freundlich begrüßt mich Brose, groß und mit einer gelben Warnweste, am Brandenburger Tor. 

Er fällt gleich auf mit seiner schwarzen Kleidung und seinen breiten Schultern. 

Gemeinsam mit Brose, der dafür verantwortlich ist, die Schleusen zu kontrollieren, laufe ich in Richtung des Holocaustmahnmals zur ersten Schleuse, E1.
Brose, der seit drei Jahren bei Premium Corps arbeitet, war acht Jahre lang Soldat, besuchte dann eine Zeit lang eine Kochschule und kam erst später zur Sicherheit. Nun ist er bei Großevents, welche die Firma betreut, für die Koordination verantwortlich. Bei allein 200 Einsatzkräften, die diesen Abend um das Areal des Brandenburger Tors und Tiergartens im Einsatz sind, bedeutet dies viel Telefonieren, aber vor allem viel Laufen. Der abgesperrte Bereich, um den ich mit Brose laufe, hat zehn Schleusen. Dadurch wird die Menge der Menschen an bestimmten Stellen reguliert und Überfüllungen vermieden. 

Dies merke ich gleich an der ersten Schleuse, die wir besuchen. Sie ist geschlossen, da das Areal, zu dem sie Zugang verschafft, bereits voll ist. Brose geht freundlich auf seine Kollegen zu, die er persönlich zu kennen scheint. „Alles ok hier?“, versichert er sich bevor wir weitergehen. Einige hundert Meter weiter, an der nächsten Schleuse, können Menschen das Gebiet noch betreten. Hierfür müssen sie ihre Taschen zur Taschennachschau bereithalten. Eine Personenkontrolle mit Abtasten wie am Flughafen gibt es nicht. Stattdessen ist allerdings die Straße weitläufig abgesperrt und Betonsperren verhindern, dass jemand in das Gelände hereinfahren kann. Brose erklärt mir dazu, dass jedes Großevent in gewisser Weise gefährdet sei. Trotzdem ist er zuversichtlich. Die Vorbereitung der Sicherheitsfirma laufen bereits seit vielen Monaten. Nach dem Anschlag in Manchester, der besonders sensibilisiert hat, wurde das Sicherheitskonzept des Kirchentages erneut überprüft. Es sind unglaublich viele Sicherheitskräfte im Einsatz sowie viele Beamten der Polizei. 

Vor allem geht es darum, den Besuchern ein Gefühl von Sicherheit zu geben. „Wenn die Besucher, sehen dass die Taschen kontrolliert werden, fühlen sie sich sicher“, erklärt Brose mir. 

Als wir schließlich wieder in der Nähe des Brandenburger Tors ankommen, endet gerade der Eröffnungsgottesdienst vor dem Reichstag. Obwohl sehr viele Menschen das Gebiet gleichzeitig verlassen, läuft alles koordiniert und ordentlich ab. Brose beobachtet den Prozess aufmerksam, doch angespannt wirkt er immer noch nicht. 

„Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht“, meint Brose. Doch das Sicherheitskonzept des Kirchentags scheint gut konzipiert und ausgeklüngelt. Was ich heute Abend gesehen habe, gibt auch mir Zuversicht für die nächsten Tage. 

Die "Optikusse" auf dem Kirchentag

Wollt ihr erfahren, wie die Welt aus Sicht einer Fliege aussieht?
Dann besucht den Stand unserer "Optikusse" im Zentrum Kinder!Wir freuen und auf neugierige große und kleine Besucher, die unsere vielen spannenden optischen Versuche ausprobieren wollen.

Donnerstag bis Samstag
10.30 - 18.00 Uhr
Zentrum Kinder
Gelände der Berliner Stadtmission
Lehrer Straße 68 (Berlin-Moabit)

Unser Veranstaltungstipp zum Kirchentag

"Querulant Kohlhaas?"

Eine szenisch-musikalische Annäherung mit Podiumsdiskussion,gestaltet von Schülerinnen und Schüler der Oberstufe (Q2) unter Mitwirkung von Staatsanwalt Bernhard Gierse und Altbischof Dr. Wolfgang Huber.

Freitag, 17.00 Uhr
Zentrum Jugend, in St. Lukas,
Bernburger Straße 5 (Berlin-Kreuzberg)

Umfrage zum Kirchentag

Schüler sowie Lehrer sind allesamt eingebunden in den Kirchentag, indem sie zum Beispiel Frühstück zubereiten, Nachtwache halten, Standdienste leisten oder musikalisches Programm anbieten auf dem Kirchentag selbst. Um zu sehen, wie die Schülerschaft dieses Event empfindet, haben wir mehr als 50 Schüler aus den Klassen fünf bis elf in einer Umfrage befragt. Neben einigen Fragen, deren Ergebnisse in den Grafiken zu sehen sind, wurden die Schüler auch gefragt, was sie von der Idee des Kirchentags halten. Die Antworten hierbei variierten stark, von sehr gut bis uninteressant. Oft wurde das Programm gelobt, gerade wegen der Vielfältigkeit desselben. Des Weiteren finden viele Schüler, dass der Kirchentag eine großartige Möglichkeit ist, neue Menschen zu treffen sowie eine Möglichkeit für Christen zusammenzukommen und sich auszutauschen. Allerdings wurden auch oft Zweifel angemerkt darüber, wie gut die Idee des Kirchentags in der Umsetzung funktioniert.
Insgesamt ist zu erkennen, dass ein Großteil der befragten Schülerschaft dem Kirchentag eher positiv gegenüber steht. Diese Zahl könnte vermutlich sogar vermehrt werden, wenn mehr Schüler mehr über den Kirchentag wüssten und eine genauere Vorstellung hätten, was an diesem stattfindet.
Rebecca Schmieder (Q2)

Schülerreporterin auf dem Kirchentag

Unsere Schülerin Rebecca Schmieder (Q1/2) hat sich für die Teilnahme an einer Jugendredaktion der Kirchentagszeitung beworben und wurde aus vielen Bewer- bern ausgewählt. Sie wird beim Deut- schen Kirchentag an der Gestaltung der Kirchentagszeitung mitwirken und wertvolle journalistische Erfahrungen sammeln. Gutes Gelingen!

Kirchentag Ev. Frohnau