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BERMUN Conference 2018 (MUN-AG)

“Strengthening Global Cooperation: Navigating Power Politics in a Shifting World Order” war das Thema bei der diesjährigen BERMUN Conference. Unter der Leitung von MUN-Direktor Björn Schubert nahmen fünf Delegierte der EV Frohnau an der am 14.11. in der Friedrich-Ebert Stiftung eröffneten 4-tägigen Konferenz teil. Mit rund 700 Schülerinnen und Schülern von 65 Schulen aus über 40 Ländern weltweit ist BERMUN eine der größten und internationalsten Model United Nations Konferenzen Europas. 

Als Botschafterin unserer Delegations aus Kirgisistan („Wo genau liegt eigentlich Kirgisistan?“) hielt Feline von der Heydt (Q3) vor allen Teilnehmern eine Eröffnungsrede. Sie debattierte zusammen mit Katharina Juncker (10m), Niklas Tantow (Q1), Leonie Pennekamp und Hans Friedrich Koeller (beide Q3) in globalen Klassenzimmern mit je 40-60 Schülern (Comittees). Gastredner aus Politik und Wirtschaft eröffneten allen Teilnehmern zwischendurch neue Perspektiven. Katharina Junker stellte u.a. zwei Fragen an den amerikanischen Journalisten Joshua Yaffa, der seit langer Zeit intensiv über das russisch-amerikanische Verhältnis recherchiert und seine neuesten Erkenntnisse präsentierte. 

Im Zeitalter neuer nationaler Alleingänge ist es wichtiger denn je, dass Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Perspektiven bei komplexen globalen Fragestellungen einnehmen können. Ihr Verständnis für politisch-kulturelle Multiperspektivität und ihre rhetorischen Fähigkeiten in der englischen Sprache sind es, die die Teilnehmer*innen nach der Schule für Stipendien, internationale Studiengänge und Berufe qualifizieren. 

Zur Vorbereitung auf weitere Konferenzen in Berlin und den Niederlanden findet die MUN-AG derzeit immer mittwochs in der 9. und 10. Stunde in Raum 111 statt. Neue Schülerinnen und Schüler, vor allem aus den Jahrgangsstufen 9 und 10, sind herzlich willkommen! Don’t be afraid! 

Model United Nations an der EV-Frohnau (FROMUN)

Seit dem Schuljahr 2006, als Johannes Beerwerth aus der Deutschen Schule Den Haag an die Evangelische Schule Frohnau wechselte, die Idee einer MUN AG mitbrachte und Frau Stewich davon überzeugen konnte, dass Schüler Spaß daran haben können, politische, soziale und kulturelle Inhalte auf Englisch zu diskutieren, treffen sich jede Woche etwa 20 Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 zur MUN AG, um Resolutionen zu recherchieren, sie zu debattieren und sich auf die Konferenzen vorzubereiten.

Delegation der EV bei IMUNA 2007

Was ist MUN?

MUN ist ein Planspiel für Schüler, bei dem die Vereinten Nationen (UN) simuliert werden. Die Teilnehmer schlüpfen dabei in die Rolle von Diplomaten eines Mitgliedsstaates der UN und müssen dessen Interessen in simulierten Gremien wie dem Sicherheitsrat oder der Generalversammlung möglichst authentisch vertreten. Nach einer ausgearbeiteten Tagesordnung werden Resolutionen verfasst, diskutiert und verabschiedet. Zudem berichten simulierte Presseteams täglich von der Arbeit auf der Konferenz.

MUN soll Wissen vermitteln, Interesse an gesellschaftlichem und politischem Engagement wecken und den Teilnehmern Spaß an der Beschäftigung mit internationaler Politik bringen.

Die Teilnehmer an MUNs sollen befähigt werden, sich über komplexe politische Probleme zu informieren und diese anschließend mit anderen Teilnehmern zu diskutieren. Sie sollen sich in die Rolle des Vertreters eines für sie fremden Landes hineinversetzen und so Verständnis für die Probleme und Situationen anderer Völker und Kulturen entwickeln.

Darüber hinaus sollen auch Fähigkeiten in Rhetorik, Verhandlungstaktik und Diplomatie und Fremdsprachenkenntnisse erweitert und vertieft werden. Nicht zuletzt spielt auch der faire Umgang mit Andersdenkenden und die vorurteilsfreie Auseinandersetzung mit deren Standpunkten eine wichtige Rolle. (aus Wikipedia)

MUN an der Evangelischen Schule Frohnau

"Nach der Konferenz ist vor der Konferenz" ist inzwischen das Motto der MUN AG geworden. Wir besuchen regelmäßig drei MUN Konferenzen im Schuljahr:

  • BERMUN im November an der John-F.-Kennedy Schule in Zehlendorf
  • BERMUN 2 im März in der Konrad-Adenauer-Stiftung (ebenfalls organisiert von der JFK)
  • IMUNA in Alkmaar im Juni in den Niederlanden

Übergabe des Certificate of Participation BERMUN II 2007 Alle MUN Konferenzen, an denen wir teilnehmen, sind international, deshalb ist die Konferenzsprache Englisch. Debating, Lobbying, selbst die beliebten Cookie Breaks - man spricht Englisch. Das bedeutet aber auch, dass die Vorbereitungen zu den Konferenzen, auf denen Themen wie Globalisierung, Klimawechsel, die Dafur-Krise, Kindersoldaten in Afrika, weltweite Süßwasserkonflikte, die Rolle der Frau in islamischen Ländern oder auch der Umgang mit HIV/Aids debattiert werden, auf Englisch recherchiert werden müssen, um aus der Sicht der zu vertretenden Länder Resolutionen erarbeiten zu können, die dann zunächst in der AG – natürlich auf Englisch - diskutiert und auf den Konferenzen eingebracht werden. Die Debatten laufen nach den in der UN festgelegten Ritualen ab, für die Schüler ist es aber schnell selbstverständlich zu sagen " The United Arab Emirates believe that …" und den Redebeitrag mit dem Satz " I yield the floor back to the Chair" zu beenden und Vokabeln zu benutzen, die in keinem Englischbuch der Mittelstufe zu finden sind. Die Leitung der Debatten (Chairing) liegt in den Händen des Student Officers, Aufgabe des MUN Directors (Lehrers) ist es, die Gruppe zu beraten, Hilfen beim Verfassen der resolutions und policy statements zu geben, die Organisation der Konferenzteilnahme zu übernehmen und die Gruppe zu den Konferenzen zu begleiten.

Was denken die Schüler über MUN?

Weshalb bist du in der MUN AG?

Weil ich mich sehr für Politik interessiere und es genieße auch nach meinem Auslandsaufenthalt weiter viel Englisch zu sprechen.

Stört es dich nicht, Hausaufgaben für eine AG zu machen?

Nein, eigentlich nicht. Auch wenn es manchmal anstrengend ist und einen das Thema vielleicht doch nicht so sehr interessiert, kann man sich in der Gruppe gegenseitig helfen.

Ist es schwer, politische Sachverhalte auf Englisch auszudrücken und sie zu debattieren?

Anfangs ja, aber man gewöhnt sich an die "MUN-Sprache" und notfalls kann man sich auch mit Händen und Füßen verständigen.

Was macht dir am meisten Spass bei MUN?

Die Konferenzen - vor allem wenn sie im Ausland stattfinden! Man lernt viele interessante und nette Leute kennen und verbessert sein Englisch.

Wie hast du dich vor deiner ersten Konferenz gefühlt?

Ich war furchtbar aufgeregt und obwohl ich viel gearbeitet hatte, fühlte ich mich nicht gut genug vorbereitet.

Was war dein größtes Erfolgserlebnis auf einer MUN Konferenz?

Als ich im Sicherheitsrat main submitter der Resolution war und anschließend vom Präsidenten und dem Generalsekretär gesagt bekommen habe, dass ich die beste Delegierte in meinem Komitee gewesen bin.

Wie findest du es, dass du dich "business-like" zu den Konferenzen kleiden musst?

Ich liebe das! Es schafft so eine offizielle und seriöse Atmosphäre!

Mittlerweile habe ich auch gelernt, dass man als Mädchen immer ein zweites Paar Schuhe dabei haben sollte, da man einen ganzen Tag in High Heels nicht überlebt.

Was wünscht Du dir für MUN?

Dass wir an der EV unsere eigene MUN Conference durchführen können, zu der wir Schüler aus anderen Ländern einladen können, um mit ihnen zu debattieren - aber auch zu feiern und sie besser kennenzulernen.

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