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Fachbereich Religion

„Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“ (2. Korinther 3, 17).

Der Religionsunterricht ist an der Evangelischen Schule Frohnau ein zentrales Fach. Im Anschluss an biblische Texte machen wir uns zur Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler für den Wert eines christlich-evangelischen Denkens und Handelns zu sensibilisieren. Dem Gebot der Nächstenliebe folgend rückt der Religionsunterricht auch die Bedeutung eines Handelns für den Mitmenschen in sein Zentrum. Diese Bedeutung möchte er in Projekten, die sich an den Religionsunterricht anschließen und zentral für das Schulprofil unserer Evangelischen Schule sind, auch erlebbar machen.
Im Unterricht steht die Frage nach Gott stets in Verbindung mit der Frage nach dem Menschen und uns selbst. Wir betrachten, was das Wesen und die Würde aller Menschen ungeachtet ihrer Herkunft oder Religion auszeichnet. Wir werben für Weltoffenheit und Toleranz im Denken, für ein gemeinsames Leben ohne Vorbehalte und Vorurteile.
Wir berücksichtigen im Unterricht die lutherische Position zur Freiheit. Wir versuchen mithin die Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, dass es einen Unterschied zwischen einer entfesselten Freiheit, die einer Scheinfreiheit gleichkommen und letztlich in einer zu starken Abhängigkeit von äußeren Gütern, wie Aussehen, Reichtum oder Ansehen stehen kann, und einer Freiheit des menschlichen Geistes gibt. Der Religionsunterricht wird darauf hinwirken, nachvollziehbar zu machen, dass ein Christ, wenn er dem lutherischen Gedanken folgt, auch einen alternativen Wert für seinem Leben finden kann: wenn nämlich das Denken und Handeln des Menschen Freude an einem Leben findet, das geprägt von Idealen wie der Nächstenliebe ist, und wenn der Mensch mithin frei von einer alleinigen Abhängigkeit von äußeren Gütern ist.
In der Grundschule orientiert sich der Unterricht auch am Kirchenjahr. Im Fach Religion werden sich die Kinder der Bedeutung der christlichen Feste bewusst. Sie lernen biblische Geschichten kennen und erfahren von Menschen, die besondere Erfahrungen mit Gott gemacht haben.
Soziales und verantwortungsvolles Handeln biblischer und zeitgeschichtlicher Personen gibt Kindern Orientierung. Es hilft, persönliche Erlebnisse zu reflektieren, Vorgänge in der Welt einzuordnen sowie eigene Wertvorstellungen zu entwickeln. Im Fach Religion wird immer die Verantwortung der Menschen für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung thematisiert. Somit leistet der Religionsunterricht einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und motiviert auch schon jüngere Schüler, sich altersgemäß in die Gemeinschaft einzubringen.
Wir bieten Religionsunterricht durchgehend von der ersten bis zur zwölften Klasse an.

Andachten:
In der Grundschule finden alle zwei Wochen Andachten statt, die von Pfarrern des Kirchenkreises gehalten werden.
Die Andachts-AG gestaltet in regelmäßigen Abständen Andachten für die Jüngsten unserer Schule.

Im Gymnasium finden die Andachten in etwa alle 4 Wochen statt. Die Schülerinnen und Schüler einer Klasse bereiten anlässlich besonderer Tage des Kirchenjahres oder zu bestimmten selbst gewählten Themen, für die sie die Schulgemeinschaft sensibilisieren möchten, jeweils die Andachten vor.

Gottesdienst 29.1.



Zentrale Projekte, die vom Religionsunterricht vorbereitet, begleitet und ausgewertet werden:
Im 8. Schuljahr: Das diakonische Projekt, in dem Schülerinnen und Schüler diakonische Einrichtungen kennenlernen. Das Ziel des Projektes liegt darin, Toleranz und Nächstenliebe erlebbar zu machen.
Im 10. Schuljahr: Einwöchige Fahrt nach Auschwitz. Das Ziel dieser Fahrt liegt darin, im Kontrast zu Negativbeispielen der Geschichte für die Bedeutung einer verantwortungsvollen, toleranten und weltoffenen Lebensgestaltung zu werben.
Im 10. Schuljahr: Ein vierzehntägiges Sozialpraktikum in einer Einrichtung für Menschen mit einer Behinderung. Das Projekt verfolgt das Ziel, die Freude am Helfen für den Menschen in der Praxis erlebbar zu machen.
Q3: Evolutionstage. Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler diskutieren mit Lehrerinnen und Lehrern an drei Tagen die Vereinbarkeit zwischen biblischem Schöpfungsgedanken und biologischer Evolution.
Darüber hinaus erfolgen themenbezogen Ausflüge und Fahrten zu Kirchen, Gotteshäusern anderer Religionen, zu historischen Orten usw.
Die Beliebtheit des Faches Evangelische Religion dokumentiert sich darin, dass es in jedem Jahrgang der Oberstufe einen Leistungskurs in diesem Fach gibt. Ferner ist das Fach Evangelische Religion auch über den Leistungskurs hinaus ein beliebtes Abiturfach.

Das Fachkollegium:
Frau Arnholz
Frau Behnken (Schulleiterin)
Frau Eggers
Frau Drews
Frau Gottlebe
Frau Hausen
Frau Hildebrand
Frau von Hirschhausen
Frau Krewet (Fachleitung)
Frau Kruse
Herr Dr. Prüfer
Frau Roll
Frau Schansker
Frau Schliewe
Frau Wilke                                                                                 (Text: M. Krewet)

 

Projekte: